Tag der Archive 2010

Motto „Notenbank und Banknoten“

Die Mitarbeiter von Corporate History zeigten einen Streifzug durch die Geld- und Bankgeschichte

Am 6. März 2010 haben zum fünften Mal bundesweit staatliche und private Archive ihre Pforten geöffnet und der Öffentlichkeit sonst verborgenen Schätze präsentiert. Auch in München haben die Archive zu einer Entdeckungsreise eingeladen. Mit dabei war auch das Historische Archiv der UniCredit Bank AG.

Unter dem Motto „Notenbank und Banknoten“ erhielten die Besucher einen Überblick über die Tradition der Bank im Notenbankwesen. Sie erfuhren dabei, dass eine Vorgängerin der heutigen UniCredit Bank AG, die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank (Hypo-Bank), das Papiergeld in Bayern eingeführt hat.

Prozessakten der Hypo-Bank anläßlich der Fälschung von Banknoten

In den Bann gezogen wurden die Besucher von Dokumenten aus unserer Bankgeschichte: Der Kriminalfall eines Kitzinger Buchdruckers, der im Jahr 1857 Banknoten der Hypo-Bank fälscht. Neben diesen spannenden Einblicken erlebten die Besucher mit der Ausstellung „Banknoten der Superlative“ auch die Schätze der HVB Stiftung Geldscheinsammlung. Sie war erstmalig in München zu sehen. Besondere Begeisterung rief die seltenste Banknote der Welt, die 100-Marks-Banknote aus Deutsch-Neuguinea von 1914 hervor. Von ihr existiert nur noch ein vollständiger Satz, der heute im Besitz der HVB Stiftung Geldscheinsammlung ist. Diese interessante Entdeckungsreise durch die Bank- und Geldgeschichten machten den Auftritt der UniCredit Bank AG zu einem vollen Erfolg.