1998

Die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG entsteht 1998 aus der Fusion der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank AG mit der Bayerischen Vereinsbank AG.

Die Fusion zur HypoVereinsbank ist die bis dahin größte in der Geschichte des deutschen Bankwesens. Sie wird im Juli 1997 angekündigt und ist der Beginn einer Konzentrationswelle in der Finanzbranche.

Fusion 1998

Die Hauptversammlungen der Hypo-Bank vom 19. Mai 1998 und die der Bayerischen Vereinsbank am 26. Mai 1998 billigen die Verschmelzung durch den Übertrag des Vermögens und der Schulden der Hypo-Bank auf die Bayerische Vereinsbank. Mit der Eintragung in das Handelsregister am 31. August 1998 ist die Fusion vollzogen. Als Verschmelzungsstichtag gilt der 1. Januar 1998.
Im Vorfeld bietet die Vereinsbank den Aktionären der Hypo-Bank an, ihre Aktien in Aktien der Allianz AG aus ihrem eigenen Portfolio im Verhältnis 6:1 zu tauschen. Auf diesem Weg erwirbt sie 45 % des Aktienkapitals der Hypo-Bank. Es folgt eine Kapitalerhöhung der Vereinsbank. Den restlichen freien Aktionären der Hypo-Bank wird ein Umtausch ihrer Aktien angeboten. Sie erhalten für je 4 Inhaber-Stammaktien der Hypo-Bank im Nennbetrag von je 5,- DM drei Inhaber-Stammaktien der neuen HypoVereinsbank plus eine Zuzahlung von 0,26 DM pro Aktie.

Firmenkundenwerbung mit neuem Slogan „Leben Sie. Wir kümmern uns um die Details.“

Am 1. September 1998 nimmt die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG ihre Geschäfte auf.

Der Markenname „HypoVereinsbank” wird veröffentlicht. Dr. Albrecht Schmidt, Sprecher des Vorstandes, enthüllt das neue Logo.

Bereits im September 1998 starten auch die Fusionen der Tochtergesellschaften der Bayerischen Vereinsbank und der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank, zum Beispiel in der Tschechischen Republik zur HVB (CZ). Weitere Fusionen der Töchter in der Schweiz, in Luxemburg, Österreich, Polen und Irland folgen.

Die ec-Karte der HypoVereinsbank

Die HypoVereinsbank weist Ende 1998 eine Bilanzsumme von 901,1 Mrd. DM auf und wird damit, gemessen an der Bilanzsumme, die zweitgrößte Bank in Deutschland. Sie unterhält dort 1.294 Geschäftsstellen und ist weltweit mit 1.420 Geschäftsstellen in 25 Ländern vertreten.