Von der HVB zur UniCredit

2005

HypoVereinsbank wird Mitglied der UniCredit Group –
Die erste wahre europäische Bank entsteht

Im Sommer 2005 wurde ein neues Kapitel der Bank eingeleitet. Am 30. Mai bestätigte die HypoVereinsbank in einer ad hoc-Meldung, dass sie sich mit der UniCredit in Gespräche über eine mögliche Zusammenführung beider Unternehmen befinde.
Zusammenschluss der Bayerischen
Hypo- und Vereinsbank AG mit der UniCredit Group

Am 12. Juni 2005 veröffentlichte die Presseabteilung folgende Information: „UniCredit und HypoVereinsbank bündeln ihre Kräfte und werden die erste wahre europäische Bank.“

Einen Monat später richtet sich Alessandro Profumo, CEO der UniCredit, persönlich an die Mitarbeiter der HypoVereinsbank. Er skizziert auf einer Veranstaltung in München, was der Zusammenschluss für ihn bedeutet und welche Perspektiven er für den Konzern und ihre Mitarbeiter sieht.

Einen Monat später richtet sich Alessandro Profumo, CEO der UniCredit, persönlich an die Mitarbeiter der HypoVereinsbank. Er skizziert auf einer Veranstaltung in München, was der Zusammenschluss für ihn bedeutet und welche Perspektiven er für den Konzern und ihre Mitarbeiter sieht.

Die UniCredit bot den Aktionären der HypoVereinsbank an, ihre Aktien im Verhältnis 5:1 zu tauschen. Für eine HypoVereinsbank-Aktie gab es fünf UniCredit-Aktien.

Die UniCredit bot den Aktionären der HypoVereinsbank an, ihre Aktien im Verhältnis 5:1 zu tauschen. Für eine HypoVereinsbank-Aktie gab es fünf UniCredit-Aktien.

Auf diesem Weg erwarb sie bis zum 28. Oktober 2005 (Day One) 88,14 % des Aktienkapitals der HypoVereinsbank-Bank. Kurz zuvor billigte die EU-Kommission den Zusammenschluss von UniCredit und der HypoVereinsbank.

Am 18. November 2005 wurde der Zusammenschluss rechtlich vollzogen. Zu diesem Zeitpunkt besitzt die UniCredit 93.93 % des Aktienkapitals der HypoVereinsbank-Bank. Sie besitzt zudem 17,46 % am Grundkapital der Bank Austria. Die HypoVereinsbank hält einen Anteil von 77,5 % an der Bank Austria. Damit ist die HypoVereinsbank mit allen ihren Töchtern ein Unternehmen der UniCredit Group.

Am 19. Dezember 2005 steigt die Aktie der HypoVereinsbank aus dem DAX aus und wird im MDAX notiert.

Das Deutschlandgeschäft ist eine wichtige Stütze der neuen europäischen Finanzkonzern. München wird zum Hauptsitz des Firmenkunden- und Investment Banking-Bereiches der gesamten Bankengruppe.

Die Konzernzugehörigkeit drückt sich auch im neuen Logozusatz

Die Konzernzugehörigkeit drückt sich auch im neuen Logozusatz "Member of UniCredit Group".

Zentrale wird bezogen

Nach 7-jähriger Bauzeit ziehen der Vorstand, einige Stabsabteilungen und Wealth Management im April 2005 in die Konzernzentrale in der Münchner Kardinal-Faulhaber-Str. 1.

Zum Einzug übergibt Dieter Koppe, Leiter der HVB Immobilien AG, einen Türgriff an Dieter Rampl, Sprecher des Vorstandes der HypoVereinsbank.

Zum Einzug übergibt Dieter Koppe, Leiter der HVB Immobilien AG, einen Türgriff an Dieter Rampl, Sprecher des Vorstandes der HypoVereinsbank.

Eine europäische Bank entsteht

Mit der Integration der Vereins- und Westbank AG bekommt die HypoVereinsbank auch Standorte im Baltikum: Riga, Vilnius und Tallinn.
In den Urlaubsmonaten August/September 2005 können HypoVereinsbank-Kunden erstmals die ca. 3.300 Geldautomaten der UniCredit in Italien kostenlos nutzen.